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In Warnemünde „ballert“ es am zweiten Wettkampftag

Warnemünde, 6.7.15. Der zweite Wettkampftag in Warnemünde hatte es in sich. Oli, immerhin in Warnemünde als Profiskipper arbeitend und ebenfalls Seascaper, schrieb noch am Wettkampfmorgen per WhatsApp an alle Teilnehmer: „Mal zu wenig Wind, mal zu viel, wo sind wir hier eigentlich? Man könnte meinen, es sei der Bodensee.“ Das Race Committee interessierte das weniger. Zur Überraschung fast aller Seascaper sollte es raus auf die Ostsee gehen. 20 Knoten, in Böen auch deutlich mehr und kurz auch mal über 30 Knoten, waren die sportliche und mentale Herausforderung.

Zwei mal Ruderbruch: Einmal erwischte es die österreichische Crew um Reinhold Stampfl und Andreas Bartl noch im Hafen, dann die Crew Thomas Hummels und Heinz-Christian Bock während der dritten Wettfahrt.

Zwei mal Ruderbruch: Einmal erwischte es die österreichische Crew um Reinhold Stampfl und Andreas Bartl noch im Hafen, dann die Crew Thomas Hummels und Heinz-Christian Bock während der dritten Wettfahrt.

Der Tag brachte auf Bahn Foxtrott zusammen mit den Streamlinern und den Dyas zerfetzte Spi, Risse in Segeln und bei den Seascapern Schwimmeinlagen, Masten flach auf dem Wasser und zerbrochene Ruderanlagen.

Klassenparty am Montagabend direkt am Alten Strom. Die Seascaper als Gäste des Warnemünder Segelclubs.

Klassenparty am Montagabend direkt am Alten Strom. Die Seascaper als Gäste des Warnemünder Segelclubs.

Nach drei Wettfahrten waren sich trotzdem alle einig: Es war großartiger Sport, die Crews gewöhnten sich mit jeder Wettfahrt an Wind und Welle. Wasser kam über, es machte von Wettfahrt zu Wettfahrt mehr Spaß.
Nach dem Wetterforecast soll der Dienstag 10-13 Knoten bringen. Es warten drei weitere Wettfahrten.

Nach dem zweiten Wettkampftag liegt die Greifswalder Crew mit Steuerfrau Anne Krüger, Mathias Busch und Tom Bollmann in Führung

Nach dem zweiten Wettkampftag liegt die Greifswalder Crew mit Steuerfrau Anne Krüger, Mathias Busch und Tom Bollmann in Führung. Foto: Pepe Hartmann

Warnemünder Woche

Warnemünde erster Tag: Hitze, Flaute, gute Laune

Warnemünde, 5.7.15. Die große Sommerhitze mit 36 Grad hat auch Warnemünde und die German Open der Seascaper fest im Griff. Der Wind wiederum war leider am heutigen ersten Tag nicht in der Lage die Schweißbahnen von den Körpern der Seascaper zu entfernen. Eine erste Wettfahrt – als der Wind mittags endlich da war – mußte nach der Startkreuz schon wieder abgebrochen werden – keine Wertung.

Warten auf Wind bei großer Hitze - eine Stunde vor dem ersten Start

Warten auf Wind bei großer Hitze – eine Stunde vor dem ersten Start

Der guten Laune der Seascaper, die es sich später im Yachthafen Hohe Düne gutgehen ließen, konnte das allerdings keinen Abbruch tun.
Für morgen – Montag – sind für den zweiten Wettkampftag immerhin gut 20 Knoten vorhergesagt. Wir werden sehen.

Man kann auch vor dem Regattastart noch ein kühles, erfrischendes Bad in der Ostsee nehmen

Man kann auch kurz vor dem Regattastart noch ein kühles, erfrischendes Bad in der Ostsee nehmen

Warnemünde und Rostock sind mit ihren alten Ortszentren attraktiv für Kreuzfahrer aus aller Herren Länder

Warnemünde und Rostock sind mit ihren alten Ortszentren attraktiv für Kreuzfahrer aus aller Herren Länder

maritime Atmosphäre am alten Strom bei sommerlicher Hitze

maritime Atmosphäre am alten Strom bei sommerlicher Hitze

Traunseewoche Mai 2015

von Heinz-Christian Bock GER111
Mai 2015. Nur neun Boote gemeldet und seit Tagen steht die Wettervorhersage auf Sintflut. Soll man da 650km Anreise in Kauf nehmen für drei Tage Regatta? Ehrlich? Solche Gedanken gehen einem schon durch den Kopf.
Aber, wir haben gemeldet – dann fahren wir auch. Ehrensache! Das Hotel ist ja auch schon lange gebucht. Wenigstens ist Wind vorhergesagt. Und ein paar spontane Teilnehmer werden sicher noch nachmelden. Außerdem freuen wir uns, die im letzten Jahr gewonnenen Freunde wieder zu treffen.

... vor Schloss Orth

… vor Schloss Orth

Ums es vorweg zu nehmen: Unser Engagement wird belohnt. Während des ganzen langen Wochenendes regnet es nicht einmal während wir auf dem Wasser sind. Die Windbedingungen sind fast schon zu gut um wahr zu sein. Ab und an gab es sogar blauen Himmel zu sehen. Wer wie wir im vergangen Jahr schon bei der TSW war, mag schon gezweifelt haben, dass es sowas hier überhaupt gibt.Leider gab es keine Nachmeldungen mehr. Ganz im Gegenteil, wir hatten leider noch drei Ausfälle zu verzeichnen.
Nach den 8,5h Anreise haben wir schnell begonnen unser Boot aufzuriggen. Immer wieder unterbrochen von großem Hallo, wenn bekannte Gesichter vom letzten Jahr vorbei kamen. In unserer fünften Saison mit der Seascape18 sind wir aber schon so routiniert, dass wir trotz dieser immer wiederkehrenden Ablenkungen das Boot in 1:30h, ohne den Verklicker zu vergessen oder den Gennaker falsch anzuschlagen, ins Wasser brachten und auch schon die Verabredung fürs gemeinsame Abendessen klar hatten.
Die Wirtsleute in Österreich sind zum Glück sehr geduldig. Um uns herum waren schon längst die Lichter gelöscht und das Personal deckte schon fürs Frühstück ein, als wir am Abend unsere letzte Runde orderten. Seascaper sind eine gesellige Spezies!
Über Nacht kam dann der angesagte Regen zusammen mit Starkwind, was denen den Schlaf raubte, die ihre Luken nicht richtig verschlossen hatten. Da die Steuermannbesprechung erst für 12 Uhr angesetzt war konnten alle anderen aber beruhigt lange liegen bleiben. Zum Frühstück war der Regen auch schon wieder vorbei. Eine ordentliche Mütze Wind ist uns aber geblieben. Unser Wettfahrtleiter Hannes hat auch gleich angekündigt, diesen mit möglichst vielen Wettfahrten nutzen zu wollen.
Auf dem Weg zur Regattabahn hatten wir noch gute 3-4 Bft mit einzelnen Böen in 5 Bft, die sich aber während der ersten Wettfahrt beruhigten. Währen der Vorbereitung zur ersten Wettfahrt drehte der Wind langsam aber deutlich nach rechts. Was leider von unserer sonst so souveränen Wettfahrtleitung völlig unbemerkt blieb. Kurz vorm Start konnten wir kaum noch das pin-end der Startline anliegen. Eine etwas zu knappe Begegnung mit einem anderen Teilnehmer hat uns gerade rechtzeitig wach gerüttelt. Uns ist der Start des Jahrhunderts gelungen. Mit dem Startschuss über die Linie, 3-4 Bootslängen vor dem zweiten, mit einem direkten Anlieger auf das Luvfass. Zu schön um wahr zu sein!

... an der Leetonne

… an der Leetonne

So sah das wohl auch die Wettfahrtleitung, die mittlerweile auch den Windreher erkannt hatte und das ganze Feld mit drei Schüssen zu einem Neu-Start zurück rief. Danke Hannes! Das war dann nach letztem Jahr jetzt schon das zweite Mal, dass uns das genau so bei der TSW passiert. Dass sich der Wettfahrtleiter hinterher mit einem Bier für seinen Fauxpas entschuldigt, zeigt aber sehr schön, wie entspannt die Veranstaltung geführt wird. Danke Hannes!

Die vier Wettfahrten des Tages verliefen dann aber ohne weitere Patzer. In der ersten hatten wir wohl noch ein Quentchen Glück. Die restlichen Wettfahrten zeigten uns aber deutlich, dass eine kleine Änderung im Bootstrimm große Auswirkungen haben kann. Aber da waren wir ja selber schuld. Wir wussten ja wenigstens, was wir wieder ändern mussten, um auf den alten Stand zu kommen.

4 links – 2 rechts

Dadurch, dass wir nach dem ersten Tag schon vier Wettfahrten im Sack hatten, waren die nächsten beiden Tage sehr entspannt mit Steuermannsbesprechung um 12 Uhr und jeweils 2 Rennen am Nachmittag. Für uns lief es im gewohnten Trimm deutlich besser und wir konnten uns ein paar spannende Rennen um die Plätze liefern. Teilweise mit drei Schiffen innerhalb zweier Bootslängen auf der Ziellinie. Fairerweise muss man aber die Leistung der beiden Crews aus Slowenien anerkennen. Sie haben doch recht souverän das Feld angeführt. Der sportliche Wert kam aber trotzt der geringen Teilnehmerzahl nicht zu kurz. Alles in allem waren eigentlich alle Crews recht nah beieinander. One-Design-Racing eben.
Zu den Höhepunkten der TSW gehört jedes Jahr die Seglerparty im Schloss Orth.
In herrschaftlichen Ambiente kommen hier alle Segler der verschiedenen über den See verteilten Klassen zusammen, um eine Riesenparty zu feiern. Das Buffet mit den landestypischen Gerichten wie Schweinebraten und Serviettenknödel, freie Getränke und eine ziemlich gute Liveband tragen zur Unterhaltung bei.Frühes Erscheinen sicherte uns Seascapern genug Plätze, dass wir alle zusammen sitzen konnten. Schnell stellten sich internationale Fachgruppen zu den unterschiedlichsten Themen zusammen: Segeln im allgemeinen und im besonderen mit der Seascape, anzügliche Witze erzählen oder unsachgemäßer Alkoholgenuss. Jeder nach seinem Gusto. 😉 Nur die tanzwütigen Vorschoterinnen sind etwas zu kurz gekommen. Wir hatten uns einfach festgequatscht.
Die übrigen Abende im sehr gastfreundlichen Club ASKÖ Gmunden waren jetzt aber auch nicht trocken und langweilig. Gerade der Austausch mit den Seglern aus den anderen Nationen war wieder sehr interessant und wir haben viel miteinander gelacht.

Der Vorschoter kämpft - auch mit seinen Bandscheiben

Der Vorschoter kämpft – auch mit seinen Bandscheiben

Unser Fazit: TSW wir kommen wieder! Auch wenn die Veranstaltung ein paar mehr Boote verdient hätte, wir würden auch für diese 6 Boote wieder kommen. Das ist immer noch besser als zu Hause nach Yardstick zu segeln. Viel wichtiger noch: Freundschaften wollen gepflegt werden! Dafür stellen wir uns auch wieder auf der Rückreise in den Feiertagsstau.
Die Crew der GER111 „Mojo“ bedankt sich bei allen Teilnehmern und den Organisatoren / Helfern für ein tolles Wochenende!

Warm-up am Gardasee – ein Rückblick

von Heinz-Christian Bock GER111

Noch ein kleiner Bericht zum Season Warm-up am Gardasee Anfang April. Wobei es eigentlich, mangels Beteiligung aus den Reihen der Seascape18-Eigner, nur ein normales P-Training von Stickl wurde. Schade!

Der Gardasee zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite. Sonne die ganze Woche, nahezu perfekter Wind – morgens der Vento aus N, nachmittags die Ora aus S. Und dazu das grandiose Panorama mit Schnee auf dem Monte Baldo. Soulsailing at it‘ best!

Montags ließ es Tim, unser Trainer, noch ruhig angehen mit uns. 3-4 Bft waren ideal, um nach der Winterpause den Staub abzuschütteln. Wir bekamen einen dritten Segelschüler an Bord und mussten uns auch erst einmal in die für uns ungewohnte Arbeitsteilung einfinden.

Am Wind Richtung Riva vor Malcesine

Am Wind Richtung Riva vor Malcesine

Dienstags war eigentlich ein Zwei-Boot-Programm geplant. Der Vento blies dann aber mit gut 6-7 Windstärken, was uns dann schnell das fehlende Gewicht auf der Kante aufzeigte. Also schnell umgeplant. Charlotte erst mal aufs Rib und ich als dritter Mann auf die andere Seascape. 6-7 Bft. und die kurze Gardaseewelle sind schon eine spezielle Kombination. Allerdings machten wir auch die wertvolle Erfahrung, wie weit das Boot abgepowert werden kann und wie dabei zu steuern ist. Downwind hebelt es die Kiste unter Gennaker immer wieder aus. Da muss der Steuermann höllisch konzentriert fahren. Leider ist auch der größte See irgendwann mal zu Ende und bevor man gegen die Felswand rauscht, muss eine Halse gefahren werden. Über die Details der folgenden Minuten decken wir lieber den Mantel des Schweigens. Nur so viel: Es ist ein echter Sicherheitsvorteil, wenn der Trainer in seinem Schlauchboot dicht folgt und auch per Funk und Headset entsprechend eingreifen kann.

Ventospaß

Ventospaß

Selbst der fürchterlichste Vento ebbt irgendwann mal ab und wird von der Ora verdrängt. Nachmittags konnten wir, so lange unsere Kids mit ihrer Optigruppe unterwegs waren, noch für uns alleine etwas segeln gehen. Das Stickl-Team ist da erfreulich unkompliziert. Diesen Rhythmus haben wir dann noch mehrmals anwenden können – morgens Action mit Tim, nachmittags Soulsailing mit Charlotte an der Pinne.
Das Zwei-Boot-Programm hat Tim auch nicht vergessen. Donnerstag haben wir in einer sehr früh einsetzenden Ora kurze Kurse ausgelegt und haben uns ein paar heiße Kämpfe geliefert, so dass unser Trainer fast zu spät zu seinem nächsten Kurs gekommen wäre.
Freitags blieb der Vento ganz weg, dafür kam die Ora umso besser durch. Wärend Tim diesmal seinen anderen Kurs zu erst versorgt hat, sind wir als Dreierteam schon mal raus gefahren und haben ein wenig für uns trainiert. Dabei sind ein paar schöne, lange Surfs gelungen. Später hat uns Tim noch mal quer über den See gescheucht. Die 5 Bft konnten uns nicht mehr schocken. Und selbst unser Trainer hatte nur noch lobende Worte für unsere Manöver übrig. Zurück gings mit Gennaker auf einem leicht angespitzten Reachkurs. Minutenlang zeigte unser Speedpuck Geschwindigkeiten im zweistelligen Bereich mit einer Spitze von 12kn.
Was für ein Abschluss einer tollen Segelwoche!
Fazit: Gardasee Anfang April? – Aber klar!
Training bei Stickl? Immer wieder. Wir waren jetzt zum dritten Mal dort und haben uns jedesmal verbessern können.
Es wäre nur schön, wenn beim nächsten Mal mehr Crews den Weg in den italienischen Frühling auf sich nehmen würden. Wir finden, es lohnt sich.

Let´s Race Bad Zwischenahn – Erlebnisse zweier Seascape-Rookies

von Silvia und Martin Breyer, GER 226

Erzählt haben sie in der Vergangenheit ja viel – die Seascaper: „Nette Truppe, spannende Regatten, viel gegenseitiges Lernen, es soll auch „gemütliche“ Touren geben,  ….“.
Und das haben sie noch getoppt. Wie das?

Die Aufnahme in die Klassenvereinigung im vergangenen Jahr ist von Anfang an herzlich. Die Motivation zur Regattateilnahme nachhaltend. Und dann haben auch wir es gewagt: Anmeldung und Teilnahme am ZSK-Seascape18-Summerrace in Bad Zwischenahn.

Wie geht das jetzt nochmal? Alles mal nachschauen auf der informativen Homepage des ZSK, Anmelden über raceoffice.org – das geht wirklich, auch wenn das Formular unbedingt ein drittes Crew-Mitglied fordert.

Auch die kurzfristig zu organisierende Mitgliedschaft in einem Segelverein ist keine allzu große Herausforderung.
So einige Tage vorher steigt dann doch die Anspannung – bei uns eher mit Blick auf die ganze Logistik. Boot in Workum abriggen, nach Bad Zwischenahn trailern, aufriggen, irgendwie ins Wasser bekommen, gleich starten? Oder kann man sich noch einfahren? Revier kennenlernen? Werden wir bis zum Grillevent auch wirklich zurück sein?

an Steg und Dalben

an Steg und Dalben

Es gibt schon ein paar Fragen …..
Die einschlägige Literatur hilft im Vorfeld segeltechnisch weiter: Taktik an der Kreuz ist „eh klar“. Ok, ok: Die Regeln an den Tonnen fragen wir nochmals gegenseitig ab …. Wie gut ist doch so eine Anreise.

Und in dieser spannungsgeladenen Vor-Wettkampfphase kommt … weiterlesen

Bad Zwischenahn: fünf Wettfahrten in Superstimmung

Bad Zwischenahn, 22.6.15. Zum dritten Mal in Bad Zwischenahn: das ZSK-Seascape18-Summerrace – diesmal mit mehr Wind, dafür weniger Sonne als in den beiden Vorjahren. Stimmung deshalb sehr gut, Gastgeber Jörg Gubo und Wettfahrtleitung unter Jan Kramer hilfsbereit und hervorragend, toller Sport, spektakulär-phantastischer Blick vom Clubhaus auf das Zwischenahner Meer.

Abendstimmung am Zwischenahner Meer - ohne weitere Worte

Abendstimmung am Zwischenahner Meer – ohne weitere Worte – Foto: Jan Kramer

Ein erstes Fazit „am Tag danach“: Durch zwei Jahre Seascape-Regattasegeln haben sich alle Crews seglerisch klar verbessert, gute Freundschaften sind entstanden; das Feld liegt sportlich enger beieinander.

Die Sieger des ZSK Summerrace Thomas Jungblut (re) und Christian Filseth

Die Sieger des ZSK Summerrace Thomas Jungblut (re) und Christian Filseth

Heinz-Cristian und Charlotte Bock holten souverän den 2. Platz

Heinz-Cristian und Charlotte Bock holten souverän den 2. Platz

Ergebnisse:

Platz Segelnr Skipper Crew Ergebnisse Gesamtpunkte 
1 GER 159 Thomas Jungblut Christian Filseth 1/1/1/1/(DNS) 4,0
2 GER 111 Heinz-Christian Bock Charlotte Bock (4)/2/2/2/1 7,0
3 GER 141 Jörg Gubo Stephan Mais
Stefan Steinhagen
3/3/(4)/4/3 13,0
4 GER 120 Jochen Denkena Ben Tyko Denkena 2/4/(5)/3/5 14,0
5 GER 99 Maren Winkel Carsten Ginter (5)/5/3/5/4 17,0
6 GER 177 Thomas Hummels Friederike Morhard (6)/6/6/6/2 20,0
7 GER 226 Martin Breyer Silvia Breyer (7)/7/7/7/6 27,0

zum Download und ausdrucken
und hier gehts zum Teilnehmer who-is-who

Übrigens: Zwei Seascape-Rookies aus Köln waren zur Freude aller auch dabei und hatten ihre ganz eigenen Eindrücke.

Impressionen (Fotos von Irmi Hofrogge und Silvia Breyer):

 

German Open in Warnemünde Teil des Central European Cups

Warnemünde, 12.06.15. Die German Open ist Teil des Central European Cups CEC. Es gibt eine gemeinsame Wertung mit Austrian Open und den Slowenian Open. 

Ein paar organisatorische Verbesserungen gibt es auf der Warnemünder Woche 2015 für die Seascape 18-Klasse. Wir segeln auf Bahn „Foxtrott“ östlich des Fahrwassers, bleiben also auf der Seite des Yachthafens „Hohe Düne“. Ein deutlich kürzerer Weg zur Regattabahn.
Alle Liegeplätze befinden sich an Steg „E“.
Am landseitigen Ende des Stegs befindet sich auch das Regattabüro und der Wagen für das Anlegebier.
Die Fähre über die Warnow ist für alle Teilnehmer kostenlos.
Deshalb jetzt hier gleich melden. Es dauert nur fünf Minuten. Hier die Ausschreibung zum Download.2135_1599_1_r

German Open 5. bis 7. Juli: Der Ostseeknüller vor Warnemünde

Warnemünde, 21.05.15. Die German Open, die auch in 2015 im Rahmen der Warnemünder Woche vom 5. bis 7. Juli stattfindet, ist der sportliche Jahreshöhepunkt der deutschen Seascaper.
Die Ostsee vor Warnemünde gilt unter sehr erfahrenen Regattaseglern als das schönste deutsche Segelrevier. Darüber kann man natürlich nächtelang debattieren, weil jeder so seine Lieblingsreviere hat. Unbestritten ist aber, dass dieses Revier oft guten Wind produziert und nicht so tricky ist wie manches andere. Bei der Entscheidung für einen deutschen Olympiastandort sprachen sich zumindest viele prominenter Segler für Warnemünde aus, wenn es nur um das rein Seglerische gehen sollte.
Die 14 Boote, die 2014 nicht nur das Revier kennen lernten, sondern auch Nightlive und Strand in Warnemünde  genossen, waren voll des Lobes.logo_78_warnemuender_woche
Für 2015 konnte die KV ein paar organisatorische Verbesserungen erreichen:
1. Unsere Regattabahn liegt jetzt nicht mehr eine Segelstunde entfernt ganz im Westen, sondern auf der östlichen Seite der Fahrrinne nach Schweden – also vor der Haustür der Yachthafenresidenz Hohe Düne. Wir sparen so viel Zeit. Und liegen wieder im Yachthafen „Hohe Düne“.
2. Das Stegbier gibt es diesmal wirklich auf dem Steg.
3. Der Veranstalter kennt jetzt besser die Leistungsfähigkeit unserer Boote und kann bei den Wettfahrten die Seetauglichkeit besser einschätzen und den Bootsspeed bei bestimmten Bedingungen.

Übrigens: Wer bei den Seascapern ernsthaft glauben sollte, für eine German Open müsse er noch Erfahrung sammeln, irrt. Der echte und gefühlte Platz ist auf der Ostsee einfach größer als auf jedem anderen Binnenrevier. Die Startlinie war in 2014 auch länger. Also: Herzlich willkommen zur German Open – erst recht allen, die bisher noch keine Veranstaltung besuchen konnten.

Deshalb jetzt hier gleich melden. Es dauert nur fünf Minuten. Hier die Ausschreibung zum Download.

Müritzwoche: entspanntes Cruising im August 2015

Müritz, 1. bis 8. August 2015. Nachdem in 2013 das Wattenmeer rief und 2014 acht Seascapes rund Rügen gesegelt sind, heißt es in 2015: Die KV trifft sich unter Freunden auf der Müritz und macht eine Müritzsternfahrt von einem festen Standort aus. Also kein Regattaevent, sondern gemeinsames Segeln unter Gleichgesinnten.

DSC_0110Die Seascaper schlafen in Ferienhäusern oder direkt auf dem Boot. Thomas Ziegler GER 156 hat die Woche organisiert und kennt die Müritz wie seine Westentasche. Am besten jetzt gleich bei ihm anmelden (Mailadresse und Rufnummer im Programm). Übrigens: Die acht Rügenboote aus 2014 sind alle wieder dabei. Für alle neuen gilt: Lasst es euch nicht entgehen …

Das Programm und die Anmeldedaten findet ihr hier: Seascape 18 Müritz Sternfahrt 2015

Rheinwoche als die „Schlacht am Rhein“

Walluf, 17.6.2015. Die älteste und größte Flussregatta Europas wurde von der „Yacht“ diesmal als „Schlacht am Rhein“ beschrieben.
José Katzenstein war mit seiner Seascape 18 dabei und berichtet:

„Über die Pfingsttage fand vier Tage lang von Freitag bis Pfingstmontag die Rheinwoche vor Walluf im Rheingau statt.

Die Rheinwoche findet seit 1922, also seit nunmehr 93 Jahren statt und ist damit die älteste Flussregatta Europas und sie ist auch die meistbesuchte Regatta. Bis zuletzt wurde gezittert. Die Sperrung der Schiersteiner Brücke und das Hochwasser der vergangenen Tage hätten beinahe die größte Regatta am Rhein unmöglich gemacht. Zum Glück wendete sich das Blatt und rechtzeitig vor Pfingsten wurde die Schiersteiner Brücke geöffnet und die Pegelstände sanken unter die Hochwassermarke I.

(Die Bildergalerie stammt von den Seascapeteilnehmern und von rheinwoche.org – zum Vergrößern klicken)

Pünktlich am Freitagabend wurden die über 400 Teilnehmer begrüßt, die mit 130 Booten (auf Grund der Revierbedingungen auf dem Rhein musste die Teilnehmerzahl der Schiffe auf 130 Boote begrenzt werden) aus ganz Deutschland, Österreich, Belgien, England und den Niederlanden angereist waren. Die weiteste Anreise hatten Segler aus London und der wohl prominenteste Teilnehmer war Prinz Luitpold von Bayern, mit seinem Schiff „König Ludwig“.

Es segelten alte Traditionsboote wie Schärenkreuzer, Binnenkieler und 45 nationale Kreuzer neben modernen Kielbooten wie der Esse oder den J-Klasse Booten. Außerdem starteten die Klassen Drachen, Trias, Yingling, Pirat, Karavel, Sailhorse, Seascape 18 und die H-Boote und Dyas, die mit jeweils 13 Booten die größten Teilnehmerzahlen stellten.

Bei den Seascape 18 waren 3 Boote (Mojo [GER 111], Magic Mushroom [GER 042] und Venga [GER 156]) am Start von den 6 angemeldeten.

Leider konnten nur am Pfingstsamstag, bei schwachen Nordwinden, zwei Wettfahrten durchgeführt werden. Für manche Boote ohne Motor war es anschließend nicht einfach, gegen den Strom in den Wallufer Hafen zurückzukehren. Segelschiffe mit Motor und Begleitboote „schleppten“ die Boote zurück nach Walluf beziehungsweise an den Startpunkt für eine zweite Wettfahrt von Schierstein aus.

Je nach Leistungsklasse der Boote wurden Rundenkurse, eine verkürzte Langfahrt oder eine Talfahrt ausgeführt. Am Abend reichte der Wind bei den schnellen Booten noch für die Ausrichtung eines Medal-Race um das „Blaue Band“ des schnellsten Schiffes.

Am Sonntag, wo es mangels Wind nicht gesegelt werden konnte, gab es dafür reichlich königliches Freibier (ausgegeben vom Prinz Luitpold von Bayern), ein buntes Unterhaltungsprogramm mit einem Busausflug in den Rheingau, eine Wanderung in den Schiersteiner Hafen und ein Bootskorso den Rhein hinab in die Eltviller Aue, vorbei an der malerischen Silhouette Eltvilles und eine Weinprobe mit Rheingauer Wein am Abend.

In der Klasse Seascape 18 belegten nach den nur zwei Wettfahrten Charlotte und Heinz-Christian Charlotte Bock (Mojo) den ersten Platz, gefolgt von Carmen und José Katzenstein (Magic Mushroom) und Thomas Ziegler und Lorenz (Venga).“

Alle Ergebnisse aller Klassen sind im Detail abrufbar unter: Ergebnisse total
und hier die Seascapeergebnisse